↑ Zurück zu Beleuchtung

Akkus oder Batterien? Die ewige Diskussion…

 

Wenn man sich schon teures Equipment wie Marken-Taschenlampen zulegt, sollte man auch das Beste aus ihnen herausholen! Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres als eine mitten während eines Nachtcaches schlappmachende TL oder „Hirn-Birn“.

Den 26650er Li-Ion Akku findet Ihr u.a. HIER

Ich habe bei meinem Einstieg ins Geocaching lange Zeit Einweg-Batterien genutzt, hatte irgendwann aber auch die Schnauze voll, immer Boxen mit Ersatzbatterien mitzuschleppen.

Mit meiner neuen MTE M2-5 XP-G2 R5 Taschenlampe bin ich gleich umgestiegen auf Li-Ion-Akkus und fahre diese TL mit einem 26650er von Brillipower mit 4.000 mAh – ein echtes Powerpaket, und selbst bei sehr langen NCs ist mir hiermit noch nie der Saft ausgegangen. Dazu benutze ich ein Efest LUC V4 Ladegerät (Version 2014!).

Dennoch sollte man beim Kauf absolute Vorsicht walten lassen – gerade bei billigen Akkus wird extrem viel Schindluder getrieben, Stichwort „China-Produkte“ – hier kann man richtig tief in die Sch… langen, wenn man sich nicht ausführlich informiert und bereit ist, für ein gutes Produkt auch ein paar mehr Euro zu investieren! Und das betrifft nicht nur den Akku selbst, sondern auch den Umgang sowie das entsprechende Ladegerät.

 

Deshalb hier einige wichtige TIPPS unseres Profis vom MSITC-Shop…

Der Experte Markus Speckmeier klärt auf:

 
 

Batterie vs. Akku – wo liegen die Vorteile?

Ein Akku (egal, ob NiMH oder Lithium-Ionen) bietet eine viel höhere Wirtschaftlichkeit als eine Wegwerfbatterie und ist aus meiner Sicht durch die hohe Wiederverwendbarkeit auch deutlich umweltschonender. Um das anhand eines Beispiels zu verdeutlichen: Ein hochwertiger Lithium-Ionen-Akku (z.B. von Soshine) verträgt problemlos zwischen 500-600 Ladezyklen, was je nach Einsatzhäufigkeit mehreren Jahren entspricht. Davon abgesehen setzen die meisten modernen LED-Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Akkus, da diese üblicherweise auch längere Laufzeiten bieten – das gilt speziell für Taschenlampen, die entweder mit 26650-Akkus oder mit mehreren 18650-Akkus betrieben werden.

 

Erklär-Bär-Stunde: Li-Ion, NiMH, was ist der Unterschied?

Dazu habe ich extra mal ein Video erstellt, in dem die Unterschiede anschaulich verdeutlicht werden.

 

Das ewige Vorurteil bei Akkus: der Memory-Effekt. Was ist dran?

Der Memory-Effekt tritt bei modernen NiMH- und Lithium-Ionen-Akkus kaum noch auf. „Kaum noch“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein vollständig geladener NiMH- oder Lithium-Ionen-Akku auch noch nach mehreren Monaten Aufbewahrung in der Schublade über ca. 90% Restenergie verfügt. Wohlgemerkt: Ich spreche hier immer von hochwertigen Akkus, und dazu zählen z.B. im NiMH-Bereich eneloop- oder Soshine-Akkus. Wie es um Billigprodukte von eBay & Co. bestellt ist, steht auf einem anderen Blatt – ich persönlich verwende jedenfalls nur Markenprodukte, weil sich der Mehrpreis schnell amortisiert.

Falls Sie in Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit NiCD-Akkus waren, dann kann ich die Vorurteile verstehen, denn bei diesem Akku-Typ war es tatsächlich so, dass er Energie nicht für längere Zeit speichern konnte. Das ist wie gesagt bei modernen Akkus aber nicht mehr der Fall.

 

Woran erkenne ich einen GUTEN Akku?

Da ich diese Frage regelmäßig gestellt bekomme, verlinke ich hier wieder auf bereits bestehende Artikel von mir:

Finger weg von Billig-Akkus

Wichtige Hinweise zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

Empfehlenswerte Marken sind Soshine, Keeppower oder EAGTAC, um mal einige zu nennen. Wer sich da etwas tiefer einlesen möchte, dem empfehle ich außerdem die Seite von Henrik K. Jansen – Henrik ist eine anerkannte Koryphäe auf diesem Gebiet, und wenn er einen Akku testet und für gut befindet, dann kann man ihn auch problemlos verwenden. Hier geht’s zu seiner Homepage

Zu meinen persönlichen Favoriten gehören mittlerweile die Akkus von Soshine, da diese ein einzigartiges und sehr interessantes Feature bieten:

Soshine-Akkus im MSITC-Shop

Soshine-Akkus passen nach meiner Erfahrung überall dort hinein, wo andere geschützte 18650 3400 mAh-Akkus aufgrund ihrer Abmessungen zu „dick“ für das Akkurohr sind. Wovon ich komplett abraten würde, sind unbekannte Marken, die oft mit „–fire“ enden und die man häufig auf eBay oder anderen Märkten für kleines Geld angeboten bekommt. Teilweise sind das gebrauchte(!) Laptop-Akkus, die einfach nur aufgearbeitet und mit einem neuen Etikett(!) versehen werden – das ist aus meiner Sicht nicht nur Betrug, sondern kann auch lebensgefährlich werden, wenn so ein Akku beginnt, eine chemische Reaktion zu entwickeln (Stichwort: Brand- oder Explosionsgefahr)

 

Abschließend das Thema „Ladegerät“: auf was muss ich achten?

Beim Ladegerät gilt genau das gleiche wie bei Akkus: Wer meint, ein Schnäppchen auf eBay gemacht zu haben, weil er ein Ladegerät inkl. fünf Akkus mit sagenhaften 8000 mAh Kapazität für 9,90 Euro beim China-Händler erworben hat, der sollte ein solches Set am besten gleich zur Sondermülldeponie bringen. 😉 Auch bei Ladegeräten sollte man keine Kompromisse auf Kosten der eigenen Gesundheit eingehen (Stichwort: Brandgefahr) und stattdessen zu Bewährtem greifen. Ich empfehle Ladegeräte von Efest, da diese sich in der Praxis hervorragend bewährt und auch bei HKJ (lygte-info.dk) in Tests sehr gut abgeschnitten haben. Efest-Ladegeräte sind in verschiedenen Ausprägungen erhältlich, angefangen vom günstigen Einschacht-Ladegerät bis hin zum Vierschacht-Ladegerät mit LC-Display.

Review efest Luc V4 – efest Luc – efest Bio V2

Wichtig: Efest-Ladegeräte können nur Lithium-Ionen-Akkus laden, nicht jedoch NiMH-Akkus. Dafür eignen sich Ladegeräte von Nitecore, wie beispielsweise das IntelliCharge i2 oder i4 (ohne LC-Display) sowie die neueren Modelle Digicharger D2 und D4. In der Ladegeschwindigkeit sind die Efest-Lade den Nitecore-Ladern jedoch überlegen, da selbst beim gleichzeitigen Laden von vier Akkus ein Ladestrom von bis zu 2A möglich ist, wenngleich man 18650-Akkus schonender mit 1A laden sollte. Wie auch immer: Das Digicharger D4 erreicht voll bestückt nur 0,375A(!), was ich ehrlich gesagt für nicht zeitgemäß halte – wer regelmäßig 18650 3400 mAh-Akkus laden muss, sollte deshalb besser zum Efest LUC V4 greifen, da das Laden dort deutlich schneller von statten geht.

 

 

Die TOP-Empfehlungen bei Ladegeräten

Einsteigermodell

Efest Xsmart Ein-Schacht-Lader

u.a. 18650er,
KEINE 26650er

Preis: ca. 12,- Euro

für Vielnutzer

Efest BIO V2 Doppelschacht

u.a. für 18650er,
UND 26650er Akkus

Preis: ca. 24,- Euro

Top-Allrounder

Efest LUC V4
Vierschachtlader

für fast alle Li-Ion,
mit LCD-Display

Preis: ca. 35,- Euro